SOS-Kinderdorffamilien in Mersch

Jedes Kind braucht eine Familie

Eine SOS-Kinderdorffamilie in Mersch nimmt Kinder im Alter ab 0 Jahren auf, die aus oft sehr unterschiedlichen Gründen nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben können. Die Kinder können bei Bedarf bis zur Selbständigkeit in ihrer SOS-Kinderdorffamilie bleiben. Das Kind lebt mit 4 anderen Kindern in einem Kinderdorf-Haus wie in einer Familie. Seine feste Bezugsperson ist die SOS-Kinderdorfmutter / der SOS-Kinderdorfvater (die SOS-Kinderdorfeltern).

SOS-Kinderdorffamilie werden

SOS-Kinderdorfmütter und -väter leben zusammen mit den anvertrauten Kindern und gestalten das Familienleben individuell. Sie üben mehr als nur einen Beruf aus : Sie sind für ihre anvertrauten Kinder emotionale Bezugsperson und zugleich sind sie pädagogische Fachkraft und leiten ein kleinen Team von pädagogischen und hauswirtschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in der Kinderdorffamilie mitarbeiten. 

Gemeinsam sorgen sie für ein sicheres Zuhause. Denn die Kinder und Jugendlichen, die in das SOS-Kinderdorf kommen, haben viel mitgemacht und können ihre seelischen Verletzungen meist nur mit professionneller Hilfe verarbeiten. SOS-Kinderdorfmutter und -vater zu sein, ist daher eine abwechslungsreiche und spannende, aber auch anspruchsvolle Aufgabe. Sie bilden sowohl den ruhenden Pol als auch die aktive Kraft, die es dem Kind ermöglichen dauerhafte Bindungen aufzubauen, persönliche Schwierigkeiten zu überwinden und zu einem gesunden Selbstvertrauen zu finden. Dies stellt sowohl eine berufliche als auch persönliche Herausforderung dar. Beziehungsfähigkeit, Geduld und Ausdauer, eine positive Lebenseinstellung, körperliche und seelische Belastbarkeit, sowie eine ausgewogene Selbstfürsorge sind wichtige Voraussetzungen. Ebenso dazu gehören die Bereitschaft zur Selbstreflexion, das Erkennen von und Arbeiten mit eigenen Grenzen sowie die Zusammenarbeit mit anderen professionellen Diensten.

Wir legen Wert darauf, dass die leiblichen Eltern einen geachteten Platz im Leben der Kinder einnehmen. Wir brauchen daher SOS-Kinderdorfeltern, die diese Haltung verinnerlichen und leben, indem sie im Sinne des Wohles der ihnen anvertrauten Kinder feinfühlig und wertschätzend auf deren Herkunftsfamilien eingehen.

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