1968 – 2008
40 JOER
SOS KANNERDUERF MIERSCH
 
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Wie das Lëtzbuerger Kannerduerf entsteht und wächst

 

1961 bis ....2008     bis   ………. 

Das „Lëtzebuerger SOS Kannerduerf“ begründet und erweitert sein Angebot für Kinder in Not

 

 

1961               Herr Marcel Nilles erfährt von der Idee „SOS Kinderdorf“ in Imst (Tirol). In Imst war 1949 das erste SOS Kinderdorf entstanden.

 

 

1963               Die  „asbl Lëtzeburger Kannerduerf“ wird gegründet

 

Gründungsmitglieder:

Präsidentin: Madeleine Frieden, Vizepräsident: Marcel Nilles, Sekretärin- Kassiererin: Denise Leches, Mitglieder: Mario Brunat-Thorn, Jean Bohler, J. J. Meisch, Gaston Schaber, Roger Schmal, Albert Stremler, Armand Theisen.

 

 

1964               Der Gemeinderat Mersch beschließt: es wird der Bau eines  Kinderdorfes in der Gemeinde gefördert und ein Grundstück zur Verfügung gestellt.

 

 

1966               Die Gemeinde kauft vom Staat ein 5 ha großes Gelände „Hinter Hoeltges“ in Mersch

 

 

1966- 1967    Ausarbeitung der Pläne durch Architekt Armand Theisen

 

 

1967               Erster Spatenstich

 

Ehrengäste: Hermann Gmeiner, Staatsminister Pierre Werner, Staatssekretärin Madeleine Frieden, die Abgeordneten Emile Schaus, André Wolff und Jos Wohlfahrt, Bürgermeister Eugène Schroeder, Dechant Aloyse Lies und der Präsident des Verwaltungsrates Lambert Dupong.

 

 


1968                     Straußfeier der drei ersten Häuser. Gründung der „asbl Frënn vum Kannerduerf“

 

Der Vorstand der „asbl Frënn vum Kannerduerf“: Präsident: Remy Betz, Sekretär Remy Braun, Kassierer Josy Kraus. Mitglieder: Camille Betz, Mathias Biver, Marcel Bourg, Jacques Braun, Georges Dentzer, Jules Dentzer, François Donnersbach, Ernest Faber, Georges Faber, Camille Felten, Albert Hilbert, Jos Holz, Camille Kleber, Remy Kraus, Will Muller, Albert Raach, Lucien Rehlinger, Camille Royer, Pierre Sauer, Paul Schaal, Jean Straus, Gust Serres, Sylvain Wagner und René Wahl.

 

 

1969               Die drei ersten Häuser werden bewohnt:

  • Oeuvre Nationale de Secours Grande- Duchesse Charlotte (Haus 1)
  • Caisse d’Epargne de l’Etat (Haus 2)
  • Rotary- Clubs (Haus 3)

 

In Haus 1 zieht Mme Marie Walesch mit 5 Kindern, in Haus 2 Mme Nonnweiler mit 4 Kindern und in Haus 3 Mme Helène Hurst mit 5 Kindern ein.

 

 

1970               Das SOS Kannerduerf Miersch wird offiziell eingeweiht.

 

In Gegenwart von Hermann Gmeiner, Madeleine Frieden- Kinnen, Jules Dentzer und Lambert Dupong nimmt der Bischof-Koadjutor Mgr Jean Hengen die Einsegnung vor.

 

 

1972               Zweite Bauphase - 4 Häuser. Ausarbeitung der Pläne: Architekt Bernard Cloos (SNHBM)

  • Caisse Centrale Raiffeisen : Haus 4
  • Bazar International :  Haus 5
  • Mathilde (Mme Félicie Stoffel- Schmit): Haus 6
  • Miersch  Haus 7 (membres d’honneur et amis SOS),

 

Ehrengäste: Hermann Gmeiner, Hofmarschall Guy de Muyser, Staatsminister Pierre Werner, Bischof Mgr. Jean Hengen, Minister J.P. Büchler, österreichischer Botschafter Georg Roessler, Bürgermeister Jules Dentzer.

 

In Haus 4 zieht Mme Ernestine Adam, in Haus 5 Mmes Simone Thielen und Margot Delperdange und in Haus 6 Mme Denise Meyers mit den ihnen anvertrauten Kindern ein.

 

 

1973      Die „Fondation Lëtzebuerger Kannerduerf“ wird gegründet

 

Die Fondation bildet mit der asbl die juristischen Fundamente der Kinderdorfarbeit in Luxemburg.

 

Verwaltungsrat: Präsident: Lambert Dupong, Vize- Präsident: Marcel Nilles, Kassierer: Jean Everard, Camille Felten, Carlo Hemmer, Denise Leches, Liliane Petit, Arthur Rommes, Jean- Nicolas Schaus, Roger Schmal, Eugène Schroeder, Albert Stremler.

 

 

                        1976                        Dritte Bauphase - 2 Häuser. Architekten: Pierre Bohler, Paul Espen

 

          •         ABBL Haus 8 (Association des Banques et Banquiers, Luxembourg),

        •         Espero Haus 9 (Fondation Mathieu).

 

In Haus 7 wird die Verwaltung untergebracht, in Haus 8 zieht Mme Josée Jemming ein und  in Haus 9 Mme Helène Schmit mit Kindern ein.

 

 

1980          Bau des "Centre administratif et éducatif". Architekten: Pierre Bohler, Paul Espen

 

                        1982            Einweihung des „Centre administratif et éducatif »

 

 

 

1985               Das Foyer Cales für Jugendliche wird in Bonneweg ins Leben gerufen und das Haus Weicker in Hamm wird jungen  Erwachsenen zur Verfügung gestellt.

 

 

                        1986                               Die „berufs- und lebensvorbereitende Ausbildung“ für Jungen fängt im SOS Kannerduerf Miersch an

 

Der Bereich „Wohnungshilfe“ für junge Erwachsene startet mit etlichen Wohnungen übers Land verstreut

 

 

                        1989                               Die „berufs- und lebensvorbereitende Ausbildung“ für Mädchen beginnt ihre Tätigkeit im Haus 7 im SOS Kannerduerf Miersch.

 


 

1995               Das Foyer Leir in Luxemburg- Bonneweg bietet Platz für 9 Jugendliche

 

 

1996               Die 3 ersten Häuser im SOS Kannerduerf Miersch werden um 40% vergrößert

 

 

1999               Die Fondation Lëtzeburger Kannerduerf wird  Mit-Begründer von „Families First“.

 

 

                        2000                  Im Projekt „Tiergestützte Pädagogik“ werden Kinder aus dem SOS Kannerduerf Miersch betreut. Am Anfang leben 2 Pferde auf dem Gelände des Kannerduerf. Später kommen weitere Pferde, Esel, Kühe und Kleintiere hinzu.

 

 

                        2002                   Die  Häuser 4, 5, 6, 8, 9 im SOS Kannerduerf Miersch werden durch einen Anbau vergrößert.

 

 

                        2005                    Die Kinderwohngruppe „Foyer du Nord“ bietet anfänglich 7 Kindern Platz. Später soll die Gruppe auf 22 Plätze ausgebaut werden.

 

 

                        2008                Der Service de placement familial « SPLAFA Esch » wird in die Fondation Lëtzebuerger Kannerduerf aufgenommen.

 

                        2008                 Der „Schneider Haff“ in Alzingen, wird am 13. Oktober als therapeutischer Bauernhof auf Basis von tiergestützter Therapie eingeweiht

   

                        2009                  Die Maison Relais Crèche in Dahl (Gemeinde Goesdorf) wird eröffnet

 

2010                Das „SACCLY“ (Tag und Nacht-Betreuung von Schülern mit besonderen

                        Bedürfnissen) wird in Erpeldingen (Ettelbruck) eröffnet

 

2010                Die „Antenne Familiale“ (Familienstärkungs–Programm) wird aufgebaut. Der

                        Sitz ist in der Gemeinde Goesdorf

 

                        In Vorbereitung:

                        Tag- und Nacht-Betreuung von Schülern (Grundschüler) mit besonderen

                        Bedürfnissen in Nocher (Gemeinde Goesdorf). Ausbau der Familienstärkungs-

                        Programme.

 

     

                      

Die bisherigen  Leiter :      Jules Thyes

                                        René Bosseler

                                        Fari Khabipour

 

Leiter seit 1985:               Régis Thill

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