Hermann Gmeiner
„ ... und nichts in der Welt scheint mir wichtiger als sich den Kindern zu zu wenden.“ (Hermann Gmeiner)
Hermann Gmeiner (1919-1986) – Vater der SOS Kinderdorf Idee
Angesichts des Elends unzähliger Kriegswaisen und heimatloser Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg initiierte der Österreicher Hermann Gmeiner die Idee Kinder in Not in einem familiären Umfeld zu betreuen. Im Zentrum von SOS-Kinderdorf steht das Bemühen, Kindern, die ihre Eltern verloren haben oder nicht mehr bei ihnen leben können, ein dauerhaftes Zuhause und stabiles Umfeld zu geben.
Hermann GMEINER wurde 1919 in Alberschwende in Österreich geboren. Er entstammte einer Vorarlberger Bauernfamilie und hatte seine Mutter früh verloren. Nach dem 2. Weltkrieg lernte er die große Not verwaister Kinder kennen. Sein berufliches Ziel Kinderarzt zu werden stellte er hintenan, und er verwendete seine ganze Energie darauf Kindern in Not zu helfen. 1949 gründete Hermann Gmeiner das erste SOS-Kinderdorf in Imst in Tirol.
Seine SOS-Kinderdorf-Idee hat weltweite Anerkennung gefunden. Hermann Gmeiner ist einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Wegbereiter der familiennahen Betreuung fürsorgebedürftiger Kinder.
"Millionen Freunde in aller Welt, haben mir geholfen SOS-Kinderdörfer zu gründen. Das ist eine Sensation des Guten! Wir haben erkannt, dass es an uns liegt, unseren Kindern eine glückliche Gegenwart zu bereiten, damit sie uns allen eine gute Zukunft gewährleisten. Das Lachen der SOS-Kinderdorf-Kinder in aller Welt ist der Dank für unsere Arbeit, unsere Mühen und Opfer, die wir bringen, um ihnen ein familienähnliches, bleibendes Zuhause zu geben".
Hermann Gmeiner Hermann Gmeiner ist am 26. April 1986 in Innsbruck gestorben und wurde seinem Wunsche entsprechend im ersten SOS-Kinderdorf in Imst begraben. Schon zu seinen Lebzeiten hatte Hermann Gmeiner seinen Nachfolger bestimmt: Helmut Kutin, im Kinderdorf Imst aufgewachsen, ist Präsident von SOS-Kinderdorf-International
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