Die berufs- und lebensvorbereitende Ausbildung
- 4 Ausbildungsplätze in der Werkstatt
- 4 Ausbildungsplätze in der Hauswirtschaft
Jungen und Mädchen aus Heimstrukturen haben oft vielfältige herkunftsbedingte Belastungen aufzuweisen. Schäden aus der frühen Kindheit und psychosozialen Beeinträchtigungen erlauben ihnen nicht immer in der freien Wirtschaft einen Ausbildungsplatz bzw. Arbeitsplatz zu finden.
Diese Jungen und Mädchen können nach der Schulpflicht in die berufs- und lebensvorbereitende Ausbildung aufgenommen werden. Eine ganzheitliche Begleitung und eine intensive Betreuung werden ihnen angeboten. Die Förderung der Arbeitsmotivation, der Ausdauer und dem respektvollem Umgang miteinander haben hier einen hohen Stellenwert.
Im Laufe von maximal 4 Jahren, werden elementare soziale und handwerkliche Fertigkeiten antrainiert. Praktika ausserhalb sorgen für die Heranführung an das „normale“ Leben.
Tiergestützte Fördermaßnahmen in der berufs- und lebensvorbereitenden Ausbildung
Neben anderen handwerklich orientierten Inhalten, ist ein Schwerpunkt die Fütterung der Tiere und der Unterhalt der Infrastruktur. Der stark ritualisierte Fütterungsablauf, der sich nach der Hierarchie der Herde orientieren muss, ist ein modellhaftes Training zum Einhalten von Regeln und dem Umgang mit Rangordnungen. Bei Nichteinhalten des täglichen Ablaufes werden die Konsequenzen direkt spürbar: Chaos und Orientierungslosigkeit stellen sich ein.
Weidenmanagement und Stallpflege fördern gezielt körperliche und intellektuelle Fähigkeiten.
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